Satzung

§1 Name

1.1. Der Verein führt den Namen „Menschenkinder e.V.“.
1.2. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt danach den Zusatz “e.V.“
1.3. Der Sitz des Vereins ist Hamburg.
1.4. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§2 Zweck

2.1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, wie

2.1.1. Die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe

  • Der Zweck 2.1.1. wird u.a. verwirklicht durch:
  • Förder- und Nachhilfeunterricht
  • Praktika- und Ausbildungsvermittlung
  • Kooperation mit Schulen, Universitäten und anderen Lehreinrichtungen
  • Vermittlung von Schüler- Lehrer-Beziehungen oder auch Tandempartner
  • Workshops z.B. zur Ausbildung von Lehrkräften
  • Einbindung in die Vereinsarbeit

2.1.2. Die Förderung der Jugend- und Altenhilfe. Der Zweck 2.1.2. wird u.a. verwirklicht durch:

  • Führung von Dialog u.a. durch gegenseitige Hilfestellung und Erfahrungsaustausch
  • Kultur- und Freizeitgestaltung, z.B. sportliche Aktivitäten, Gesellschaftsabende
  • Workshops u.a. zu Themen mit aktueller gesellschaftlicher Relevanz und zur Weiterbildung Einbindung in die Vereinsarbeit

2.1.3. Die Förderung der Hilfe für politisch, rassisch und religiös Verfolgte, für Geflüchtete, Vertriebene, Kriegsopfer, Kriegsbeschädigte und Behinderte sowie Hilfe für Opfer von Straftaten.

  • Der Zweck 2.1.3. wird u.a. verwirklicht durch:
  • Integration u.a. durch Sport, Exkursionen z.B.: Museumsbesuche, Stadtrundfahrten
  • kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen
  • Förder- und Nachhilfeunterricht z.B. Deutsch als Zweitsprache
  • Begleitung und Betreuung u.a. von Geflüchteten, z.B. durch Mentor-Mentee-Beziehung
  • Öffentlichkeitsarbeit und mediale Präsenz, um der Gesellschaft die Sichtweise derGeflüchteten näher zu bringen u.a. Videoprojekte, Social Networking
  • Einbindung in die Vereinsarbeit

2.2. Menschenkinder ist ein pluralistischer, freiheitlicher, demokratischer und den rechtsstaatlichen Prinzipien verpflichteter Verein.

2.3. Der Verein ist überparteilich. Er kann aber zu Ereignissen und Entwicklungen weltweit Stellung beziehen.

 

§3 Selbstlosigkeit

3.1. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.2. Die Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.

3.3. Es werden keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt.

 

§4 Mitgliedschaft

4.1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die die Ziele des Vereins (§ 2) unterstützt.

4.2. Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand. Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag durch die gesetzliche Vertretung zu stellen.

4.3.  Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

4.4.  Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit zulässig. Er muss schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

4.5. Voraussetzung für einen Beitritt in den Verein ist die Einwilligung und Zustimmung des Grundsatzpapieres. Im Grundsatzpapier sind die Werte und Normen, für die der Verein einsteht, definiert und sind bindend für alle Vereinsmitglieder. Die Zustimmung erfolgt durch eine Unterschrift des Mitgliedes.

4.6. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung beziehungsweise Stellungnahme gegeben werden.

4.7. Das ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglied hat keinen Anspruch gegenüber dem Vereinsvermögen.

 

§5 Beiträge

Die Mitglieder zahlen Mitgliedsbeiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliedsversammlung. Zu Festlegung der Beitragshöhe und -fälligkeit ist eine 2/3 Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

 

§6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  • Vorstand
  • Mitgliedsversammlung Vorstand

 

§7 Vorstand

7.1. Der Gesamtvorstand des Vereins besteht aus der/ dem 1.Vorsitzenden, der/ dem 2.Vorsitzenden und der/ dem 3.Vorsitzenden.

7.2. Der Vorstand im Sinne des §26 BGB besteht aus der/ dem 1.Vorsitzenden und der/ dem 2.Vorsitzenden. Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

7.3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von einem Jahr gewählt; er bleibt jedoch so lange im Amt bis eine Neuwahl erfolgt ist.

7.4.  Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins.

7.5.  Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

7.6.  Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu dem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündlich gefasste Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen.

 

§8 Mitgliederversammlung

8.1.  Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich einzuberufen.

8.2.  Eine außerordentliche Mitgliedsversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder die Einberufung von einem Drittel (1/3) der Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird.

8.3. Jede Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 2 Wochen und unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen.

8.4. Die Mitgliedsversammlung als das oberste Beschluss fassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.
Ihr sind insbesondere die Jahresabrechnung und der Jahresbericht zur Genehmigung schriftlich vorzulegen.

8.5. Versammlungsleiter ist die/ der 1.Vorsitzende und im Falle ihrer/ seiner Verhinderung die/ der 2.Vorsitzende. Sollten beide nicht anwesend sein, wird eine Versammlungsleitung von der Mitgliederversammlung gewählt. Ein_e Schriftführer_in wird von der Mitgliederversammlung gewählt.

8.6. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.

8.7. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Zur Änderung der Satzung und des Vereinszwecks ist jedoch eine Mehrheit von 3⁄4 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

8.8. Die Mitgliedsversammlung entscheidet insbesondere über:

a) Wahl, Abwahl und Entlastung des Vorstandes b) Aufgaben des Vereins
c) Die Höhe der Mitgliedsbeiträge
d) Satzungsänderungen
e) Auflösung des Vereins

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen,
das von der Versammlungsleitung und der/ dem Schriftführer_in zu unterschreiben ist.

 

§9 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

9.1. Für den Beschluss den Verein aufzulösen, ist eine 3⁄4- Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.

9.2 Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Hamburg e.V./ alternativ eine Mitgliedsorganisation des PARITÄTISCHEN Hamburg, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige beziehungsweise mildtätige Zwecke zu verwenden hat.