Mentorenprogramm

Bildung – ein Grundrecht für alle

 

Der Verein setzt sich für Chancengleichheit in der Bildung ein und fördert einen sozialen Aufstieg von Kindern und Jugendlichen mit sozial schwacher Herkunft. Ein Aspekt, der hierbei im Mittelpunkt steht ist die Bildung: So soll vor allem sozial benachteiligten Menschen und Migranten ein adäquater Zugang zu Bildung und zum Arbeitsmarkt erleichtert werden. Essentiell ist hierbei der Erwerb der deutschen Sprache, der eine Partizipation in der Gesellschaft ermöglicht.

Ziel ist es den Spracherwerb bei Geflüchteten zu beschleunigen.

Kommunikation stellt eine wesentliche Grundlage für das Leben in einer Gesellschaft dar. Sie ermöglicht eine Partizipation an gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Prozessen. Der gesellschaftliche Aspekt soll zusätzlich durch Schaffung von sozialen Netzwerken gestärkt werden. Durch diesen vermehrten Kontakt mit „Einheimischen“ wird ihnen zum einen die deutsche Kultur nähergebracht und zum anderen durch Benutzung der deutschen Sprache auch der Spracherwerb beschleunigt. Darauf aufbauend soll den Geflüchteten ein Schulabschluss ermöglicht werden, um anschließend eine berufliche Perspektive zu haben. Zusammengefasst soll das Projekt dazu beitragen, dass Geflüchtete möglichst zügig in die Lage kommen, auf eigenen Beinen zu stehen und sich eine Lebensgrundlage zu schaffen.

Dieser Prozess soll langfristig dazu beitragen die deutsche Wirtschaft zu stärken und dem drohenden Fachkräfteengpass entgegenzuwirken.

 

Strategie

 

 

Um bestmöglich auf individuelle Bedürfnisse der Einzelnen einzugehen wird der Unterricht in kleinen Gruppen bzw. durch Einzelunterricht realisiert.

Dabei wird fortlaufend auf eine angenehme Lernumgebung geachtet, um die Motivation und den Lernerfolg zu steigern. Darüber hinaus wird auf eine vertrauensvolle Atmosphäre ohne Lerndruck geachtet.

Der Unterricht findet seit Anfang 2016 in Räumlichkeiten der HSBA statt.

Eine Mentor-Mentee Beziehung soll jedem Schüler einen direkten Ansprechpartner sowohl für sprachliche Probleme, als auch für Schwierigkeiten außerhalb des Sprachunterrichts bieten.
Um einen kontinuierlichen Lernfortschritt sicherzustellen, nehmen die Mentoren an Fortbildungen teil. Der Unterricht findet an zwei Tagen in der Woche für jeweils zwei Stunden statt. Um das Projekt stetig zu verbessern und aufkommenden Problemen entgegenzuwirken, werden regelmäßige Evaluationen durchgeführt und ggf. Lösungsstrategien entwickelt.